Einführung

Autoslalom ist der ideale Einstieg in den Motorsport. Im Vergleich zu anderen Motorsportarten ist Slalomfahren unkompliziert zu betreiben und nicht mit hohen Kosten verbunden, auch weil sich der Materialverschleiß in Grenzen hält. Das fahrerische Können kann sich stärker im Wettkampf auswirken, als die technische Ausrüstung. Bei allen Slaloms gibt es auch eine Wertung für Serienfahrzeuge; man braucht daher für den Anfang nur ein Alltagsauto mit Straßenzulassung und einen Sturzhelm. Je nach Veranstaltungsort beträgt das Nenngeld zwischen 45 und 90 Euro.

Gefahren wird meist auf Parkplätzen, gesperrten Straßen oder Rübenplätzen. Durch rot-weiße Pylonen wird eine Strecke künstlich geschaffen, die schnellstmöglich zu durchfahren ist. Für Fehler – Tor auslassen, Pylonen über den Haufen fahren – werden Strafsekunden verhängt und zur Fahrtzeit aufgeschlagen. Die häufigste Durchführungsvariante ist jene mit zwei Trainingsläufen und drei Wertungsläufen. Entweder werden zwei gewertet und der langsamste gestrichen, oder es zählt nur der schnellste Lauf.

Veranstaltungen

Diese Seite soll einen Überblick verschaffen und bei der Suche nach Veranstaltungen behilflich sein. Dazu sind hier die Homepages von Vereinen aus ganz Österreich verlinkt, die verantwortlich sind für die Durchführung von Autoslaloms. Der Übersicht wegen wird unterschieden zwischen lizenzfreien Slaloms mit Jahreswertung, lizenzfreien Slaloms als Einzelveranstaltung und lizenzpflichtigen Meisterschaften.

Alle Veranstaltungen der laufenden Saison werden hier ohne Details und ohne Anspruch auf Vollständigkeit angekündigt. Weitere Infos bzw. Ausschreibungen sind auf den Internetseiten der Motorsportklubs zu finden.

Ergebnislisten

Die Veranstalter bemühen sich, Ergebnisse so bald wie möglich ins Internet zu stellen. In der Regel geschieht dies innerhalb von Stunden nach dem Rennen, manchmal kann das aber auch mehrere Tage dauern. Wenn eine Ergebnisdatei verfügbar ist, wird sie auch auf autoslalom.net eingefügt. Die Ergebnisse aller hier angekündigten Veranstaltungen (ab 2013) sind auf der Archivseite zu finden.

Einige Beispielvideos
 

Kleiner Rübenplatz: eng gesetzte Tore, viele Richtungs-wechsel. Eine rund gefahrene Linie führt hier zum Erfolg. Für Anfänger ist diese langsame Variante einerseits ideal, andererseits wegen der zahlreichen Tore verwirrend.

Straßenkurs: aus Platzgründen meist eng gesetzte Tore. Starke Richtungswechsel sind kaum möglich, deshalb kann schon ordentlich Tempo aufkommen. Randsteine und sonstige Hindernisse seitlich der Strecke bestrafen Fahrfehler gnadenlos, außer der Fahrer korrigiert gerade noch – wie auf dem Video zu sehen ist.

Großer Rübenplatz, Fahrtechnikzentrum oder Renn- strecke: idealerweise mit breiten Toren, in großen Abständen gesetzt, und weiten Sturzräumen. Auf solchen Strecken sind PS-starke Autos natürlich im Vorteil. Aber nicht nur Leistung zählt, erst mit gut gesetzten Bremspunkten sind schnelle Zeiten zu erzielen.